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Elsass und Vogesen - Ausflüge mit Bahn und Bus

Eurométropole Strasbourg

Die Communauté Urbaine de Strasbourg wurde 1967 gegründet. Ihr gehören auf 340 km2 Fläche 33 Gemeinden an. Anfang 2015 wurde sie zur Eurometropole erhoben.

La Petite FranceStrasbourg, la Petite France, Foto: CRTA/Zvardon

Das Gebiet erstreckt sich von Vendenheim im Norden bis Plobsheim im Süden und von Holtzheim im Westen bis an den Rhein. Die Einwohnerzahl beträgt heute mehr als 450.000, wovon 273.000 Menschen in Straßburg selbst leben.

Nicht nur der Bevölkerungszahl nach, sondern auch touristisch gesehen ist Straßburg der Mittelpunkt der Metropole. Doch auch die übrigen Städte und Gemeinden haben mit Wäldern und Seen sowie mit historischen Gebäuden einiges zu bieten.

In der Stadt gibt es zwei besondere Aussichtspunkte: Einen sehr schönen Blick hat man vom Vauban-Staudamm aus, dem erhaltenen Teil der Stadtbefestigung aus dem 17. Jahrhundert: Im Vordergrund sieht man die ,Gedeckten Brücken’ mit den drei Türmen der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, daneben die ,Petite France’’ mit ihren Kanä­len, und im Hinter­grund das Münster.

Der andere faszinierende Ausblick bietet sich dem, der den Aufstieg über 328 Stufen auf den Turm des Münsters geschafft hat: Er blickt auf die Dächer der Altstadt, die sich eng um die große Kirche auf der Insel drängen, die zwei Arme der Ill hier bilden. Das Münster ist gleichermaßen ein herausragendes Werk mittelalterlicher Architektur wie das Symbol der Stadt Straßburg. Ihr Ursprung ist die im Jahre 1015 erbaute romanische Basilika. Drei Jahrhunderte dauerte der Bau der heutigen Kirche, von der Gründung im Jahr 1176 bis zur Fertigstellung des Turms 1439. Dieser erreicht die stolze Höhe von 142 Metern und war bis ins 19. Jahrhundert das höchste Bauwerk der christlichen Welt.

Das Viertel ,Petite-France’ (Klein Frankreich) spiegelt besonders gut das Leben des alten Straßburg wider: In den Gässchen und Fachwerkbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, mit Innenhöfen und spitz zulaufenden Dächern gibt es heute zahlreiche Handwerker und Antiquitätenhändler.

Aus der Zeit, in der das Elsass Teil des 2. deutschen Kaiserreiches war, stammen die Gebäude des ,Palais du Rhin’, des Nationaltheaters und der Finanzbehörden. Von den vielen Museen in Straßburg sind besonders das ,Frauenhausmuseum’, das Historische und das Elsässische Museum sowie das für Moderne Kunst einen Besuch wert.

Seiner heutigen Rolle als eine der Hauptstädte Europas wird die Stadt auch durch die moderne Architektur gerecht, die für Institutionen wie das Europaparlament, den Europarat und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geschaffen wurde. Das jüngste architektonische Highlight können Sie gleich bei Ihrer Ankunft in der Hauptstadt der Region Elsass kennenlernen: die neue Glasfassade des Straßburger Hauptbahnhofs.

So kommen Sie hin:
Zwischen Offenburg, Appenweier, Kehl und Straßburg verkehren ungefähr stündlich Züge von OSB und SNCF. Sie haben meist einen guten Anschluss von/nach Freiburg. Außerdem verbindet seit kurzem die Tram D mehrmals stündlich den Kehler Bahnhof mit der Straßburger Innenstadt.

Die 24-Stunden-Karten EUROPASS gelten in der ganzen Ortenau und in der Eurométropole Strasbourg EMS (siehe Übersicht Freizeittarife).

Fahrplan 10 Ortenau – Strasbourg
Fahrplan 19 Freiburg – Offenburg – Strasbourg

Weitere Informationen:
Office de Tourisme de Strasbourg et sa Région
17 place de la Cathédrale, F-67082 STRASBOURG CEDEX
Tel. 00 33 (0)3 88 52 28 28, www.otstrasbourg.fr


>> VCD-Fahrplankarte der Region

>> Tourentipp Strasbourg

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